Im Januar 2024 war es soweit: Djigui e.V. wurde offiziell bei der Botschaft der Republik Burkina Faso in Berlin vorgestellt. Botschafter Seiner Exzellenz Prof. Dr. Justin Ouoro empfing die Vereinsdelegation und zeigte sich offen für die Arbeit des Vereins.
Das Gespräch war ein wichtiger Schritt für Djigui e.V. — nicht als formale Anerkennung, sondern als Signal gegenseitigen Respekts. Der Verein agiert unabhängig von staatlichen Strukturen, ist aber daran interessiert, die diplomatischen Verbindungen zwischen Deutschland und Burkina Faso in seiner Arbeit zu berücksichtigen.
Was besprochen wurde
Im Mittelpunkt des Treffens stand die Situation im Norden Burkina Fasos: die humanitäre Lage, die Herausforderungen für lokale Hilfsstrukturen und die Frage, wie ein kleiner Berliner Verein sinnvoll und nachhaltig helfen kann.
Der Botschafter betonte die Bedeutung der burkinischen Diaspora in Deutschland und ihrer Rolle als Brücke zwischen den Ländern — nicht nur in der Nothilfe, sondern auch für kulturellen Austausch und langfristige Entwicklung.
Was das für unsere Arbeit bedeutet
Der Kontakt zur Botschaft öffnet keine Türen zu staatlicher Finanzierung. Er ist etwas anderes: eine Einbettung in ein Netzwerk, das uns hilft, die Lage vor Ort besser einzuschätzen — und dem wir umgekehrt Einblicke aus unserer direkten Arbeit mit lokalen Vertrauenspersonen geben können.
Djigui e.V. bleibt ein unabhängiger zivilgesellschaftlicher Verein. Aber wir sind nicht allein.